Das hier ist der Trailer zur Doku Freakonomics, der Verfilmung des gleichnamigen Sachbuches von 2005. Die Vorlage liegt schon seit Monaten ungelesen bei mir rum, und da das, was ich hier sehe, sehr, sehr großartig aussieht, muss ich mich da langsam mal ransetzen.

(via Fünf Filmfreunde)

John “Hannibal” Smith (Liam Neeson), Templeton “Faceman” Peck (Bradly Cooper), B.A. Baracus (Quinton “Rampage” Jackson) und H.M. Murdock (Sharlto Copley) sind das A-Team, eine geheime Spezialeinheit des US-Militärs. Nachdem sie bei einem Einsatz im Irak eines Verbrechens beschuldigt werden, das sie nicht begangen haben, brechen sie aus dem Militärgefängnis aus, um ihren Namen reinzuwaschen.

Mit das A-Team wird also mal wieder eine Kultserie verfilmt, die auch beste Voraussetzungen für gutes Actionkino bietet. Und tatsächlich ist das Opening des Films, mit der Einführung der Figuren, absolut grandios und bietet – obwohl schon hier die später deutlich stärker ins Gewicht fallende Wackel-Kamera-Inszenierung auffällt – jede Menge reichlich doofe, aber auch unfassbar spaßige Action (die wohl beste Hubschrauberverfolgungsjagd der Filmgeschichte!). Auch der zweite Einsatz, in dem das A-Team 8 Jahre später des Verbrechens beschuldigt wird, macht noch viel Spaß, was vor allem wohl daran liegt, dass hier noch immer nicht so richtig die Story beginnt und es eher um aneinandergereihte Action geht.

Nach diesem recht ausführlichen Set-Up für die doch eher simple Geschichte verliert der Film dann allerdings deutlich an Fahrt. Langsam wird deutlich, dass nur Action eben nicht reicht, um einen abendfüllenden Film zu tragen und die Probleme des Plots fallen ins Gewicht: Das Motiv “Namen reinwaschen/unehrenhafte Entlassung rückgängig machen” taugt nicht wirklich als emotionaler Aufhänger, was die Story, die eher eine (aktualisierte) Vorgeschichte der Serie erzählt als wirklich den Serienstoff zu verfilmen, recht beliebig wirken lässt. In der Serie wurden Aufträge angenommen, hier ist das Handeln des A-Teams reiner Selbstzweck, was okay wäre, wenn es nicht um so etwas wohl nur für Mitglieder des Militärs nachvollziehbares ginge.

Auch schadet es dem Film, dass gefühlt alle 5 Minuten der Antagonist wechselt, keiner aber je wirklich als Bedrohung wahrgenommen wird. Klar, keiner hat ernsthaft Angst, dass der Plan des A-Teams nicht gelingt, aber ein Bisschen sollte man doch das Gefühl bekommen, dass hier wirklich etwas auf dem Spiel steht.

Dass dem Film bei all dem jeder Charme, der die Serie ausmachte, fehlt, macht das alles nicht besser. Die Besetzung ist halbwegs ordentlich, doch die Charaktere haben nie die Einzigartigkeit, die ihre Serienvorbilder hatten, wirken eher wie die Light-Versionen davon: Murdock hat seine kranken (und sehr witzigen) Momente, erreicht aber nicht die Verrücktheit der Serienfigur, Hannibal fehlt es klar an Präsenz und Autorität und Quinton Jackson hätte man auch komplett weglassen können, den Charme eines Mr. T. erreicht er nie.

Dass, anders als in der Serie, im Film getötet wird, war vorher klar und geht auch in Ordnung, immerhin geht es hier um modernes Actionkino und nicht Vorabend-/Nachmittagsunterhaltung. Dass das ganze im Film aber in Form von B.A.’s Gewissensbissen thematisiert und das Töten am Ende gar als heldenhaft dargestellt wird (nachdem Hannibal vorher sagt, sein Team könne Aufträge “ohne Blutvergießen” lösen) ist dann doch irgendwie ein Tritt in den Sack der Serienvorlage.

Trotz allem bietet Das A-Team aber irgendwie noch gute Unterhaltung. Das liegt daran, dass die Action größtenteils wirklich überzeugen kann und mit jeder Menge großartiger und angenehm verrückter Ideen aufwartet. Regisseur Joe Carnahan erweist sich in den Actionsequenzen als der Mann fürs Grobe: Während ihm im Mann-gegen-Mann-Kampf absolut die Übersicht fehlt, dank Wackelkamera und Schnitt-Staccato nie klar wird, wer gerade wo auf wen schießt , ist Das A-Team immer dann gut, wenn es richtig kracht: Wenn Panzer vom Himmel fallen oder Containerschiffe Jenga-like zusammenbrechen sorgt das, trotz offensichtlichem CGI, für den ein oder anderen “Fuck, yeah!”-Moment und rechtfertigt dann doch irgendwie den Sprung auf die Kinoleinwand. Das Ganze wird dann noch mit dem ein oder anderen oft wirklich coolen One-Liner kommentiert und schon hat man einige unvergessliche Actionmomente.

Das Potential ist also da – Das A-Team hätte auch eine wirklich gelungene Umsetzung werden können. Leider rauscht der Film so an einem vorbei, macht zwar ordentlich krach und bringt uns immer wieder zum Lachen, letztlich ist alles, was da auf der Leinwand passiert, aber reichlich egal. Im Serienformat geht “Action um der Action willen” in Ordnung, doch auf der Leinwand will ich als Zuschauer irgendwie involviert sein, will, dass zumindest ein wenig Spannung, ein wenig Gefühl für die angebliche Bedrohung durch die Antagonisten aufkommt. Das fehlt dem Film und macht ihn letztlich zu einem beliebigen, austauschbaren Actionreißer ohne echtes Feeling oder Charme.

In: Uncategorized

11 Aug 2010

Bis einschließlich Sonntag befinde ich mich auf dem Open Flair Festival. Hier ist also Pause. Benehmt euch.

Weezer bringen am 13. September schon wieder ein neues Album raus, der Titel lautet Hurley. Das hier ist der erste Vorgeschmack, Memories, ist jetzt kein If Youre Wondering…, aber dennoch ein netter, catchy Song. Und hey, es ist fucking Weezer, ich freu mich!
Weezer – Memories by Hypetrak

(via electru)

Judd Foxman hat gerade seine Frau im Bett mit seinem Boss, einem nur bedingt sympathischen Radiohost, der in erster Linie Anrufer mit den Worten “Man up!” berät, erwischt, als sein Vater stirbt und er, angeblich auf dessen letzten Wunsch hin, gezwungen ist, gemeinsam mit seiner Mutter, seinen beiden Brüdern, seiner Schwester und deren jeweiligen Partnern nach jüdischem Brauch eine Woche lang im Elternhaus “Shiva zu sitzen”. Ausgehend von dieser Situation erzählt Jonathan Tropper in seinem fünften Roman This Is Where I Leave You von den Ereignissen dieser Woche, von Begegnungen mit alten Freunden, überraschenden Enthüllungen in der Familie und allem, was in dysfunctional family-Geschichten so dazugehört.

Ich gebe zu, ich habe eine große Schwäche für solche Geschichten, weswegen auch This Is Where I Leave You bei mir einen Nerv getroffen hat – dennoch finde ich, dass dieser Roman die nun wirklich nicht gerade originelle Geschichte, die in ähnlicher Form schon zig mal dagewesen ist (siehe zum Beispiel Six Feet Under, The Royal Tenenbaums und sicher auch irgendwelche Beispiele aus der Literatur, die mir grad nicht einfallen), auf eine sehr besondere, einzigartige Weise erzählt.

Obwohl auch andere Themen angeschnitten werden, konzentriert sich Tropper vor allem auf zwei Bereiche: Die Geschichte von Judd und seiner (noch nicht ganz) Exfrau und das Verhältnis zu seinen Brüdern. Ersteres fesselt durch immer wieder neue Entwicklungen wie das Einführen einer Jugendfreundin von Judd, durch die sehr glaubhafte Darstellung seiner Gefühlswelt zwischen Wut, Enttäuschung und trotz allem noch Liebe für seine Frau und durch die sehr befriedigende, aber von einem klassischen Happy End doch irgendwie recht weit entfernte Auflösung. Was den Roman aber wirklich großartig macht, ist der andere große Themenkomplex: Die Beziehung der drei recht unterschiedlichen Brüder wird weniger in einer sich stetig entwickelnden Erzählung als einer Reihe von unspektakulären, aber aussagekräftigen Miniaturen dargestellt. Diese sind so lebensecht, so ehrlich und so unterhaltsam, dass es sich allein dafür lohnt, das Buch zu lesen. Als – wie Judd – mittlerer von drei Brüdern hatte ich mehrmals das Bedürfnis, mein Elrernhaus auf Kameras zu überprüfen, weil einzelne Szenen so nah dran sind an dem, was ich aus meinem eigenen Leben kenne (dass mir da als erstes eine Szene in den Sinn kommt, in der die drei in der Kirche einen Joint rauchen, hat nichts zu bedeuten, oder?).

Das Ganze liest sich, als hätten Nick Hornby und Wes Anderson für diesen Roman zusammengearbeitet: Ein Bisschen ist man immer an Andersons Filme erinnert, nur dass sich This Is Where I Leave You noch weniger ernst nimmt, Tropper Judd als Erzähler einen trockenen, sarkastischen Humor in den Mund liegt. Das bildet einen angenehmen Kontrast zu den oft doch emotional herausfordernden Momenten des Buches und wer nicht entweder deswegen oder vor Lachen mit den Tränen kämpft, kann sich auch tote Katzenbabys oder Monty Python angucken und zeigt dabei die exakt gleiche Reaktion.

Und wem das alles als Empfehlung noch immer nicht reicht, der kann einfach hier ins erste Kapitel des Buches reinlesen.

Online Schools
Quelle: Online School

(via Neatogeek)

Inception nervt mich jetzt schon, dabei fand ich den Film ja super….aber dieses Gehype, wo sind wir denn, Avatar? Deswegen:

Eat this, Menschen, die meinen der Film sei zu 100% durchdacht  und ach so komplex und nicht nur ein deutlich (deutlich!) coolerer Ocean’s Eleven.

(via /Film)

Wenn das erste Interview in der ersten Folge in einer Talkshow beginnt mit “Pretend you are Wolverine and show me how you got your claws.” ist das schon ziemlich großartig, wenn dann auch noch Diablo Cody (Juno! Tara!) Adam Brody (O.C….ähhh, Adam Brody!) interviewt und genau das sagt, macht das mich als Nerd sehr, sehr glücklich:

Ja, es hat etwas gedauert, bis ich das entdeckt hab, aber egal. Red Band Trailer heißt das ganze und es gibt noch mehr Folgen, die aktuelle mit Jason Bateman kann ich aber irgendwie nicht gucken (“private”), aber ich will jetzt eh erstmal Diablo Cody heiraten und Adam Brody behalten oder umgekehrt.

Die neue, sehr, sehr großartige Folge von Between Two Ferns mit Zach Galifianakis und Gast Steve Carell:

als ich ein hamster war


  • Ben: Genial, besonders American Pie.Diese Filme bleiben für immer in Erinnerung und man kann sie immer w [...]
  • Dr. Borstel: Einfach episch. Macht die neue Trilogie gleich sympathischer (aber nur ein wenig). ;-) [...]
  • Weezer – Unspoken - Als Ich Ein Hamster War: [...] ist echt nicht gut), außer bei Hash Pipe fehlen mir da einfach Ecken und Kanten. Insofern: Da [...]
  • Sebastian: Das stimmt, Amazon ist ja sehr stolz darauf wie "einfach" man da eBooks kaufen kann, aber zumindest [...]
  • juliaL49: Tatsache! Ich habs riskiert und es wurden beide Bücher geladen. Was mich nur sehr verstört hat, da [...]