Leseempfehlung: What’s True in the Facebook Movie

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1. Oct 2010

After the movie-version Zuckerberg acts patently insensitive, Albright breaks up with him, calling him an “asshole.” The movie shows him repeatedly seeking to get back into her good graces. Its final scene shows a pathetic, solitary Zuckerberg, isolated and alone, forlornly sending a Facebook “friend request” to Albright. In fact, Zuckerberg was seldom without a girlfriend even before Thefacebook. And shortly before Thefacebook launched, the real-life Zuckerberg began seriously dating a girlfriend, Priscilla Chan, with whom he lives today. He was with her during almost all the events portrayed in the movie.

In den meisten Fällen ist es mir herzlich egal, ob ein Film, der “auf wahren Begebenheiten” beruht es mit dieser Realität wirklich genau nimmt. Spielfilme sind immer Fiktion und wichtiger, als eine realistische Darstellung von Ereignissen ist, dass die Erzählung funktioniert. Im Falle vom ohnehin eher mauen The Social Network seh ich das ganze etwas anders. Ein Großteil der Menschen, die ich bisher über “den Facebook-Film” habe reden hören, legen Wert darauf, dass der Film “ja auch kritisch” sei. Generell nutzt fast jeder meiner Bekannten Facebook, aber irgendwie finden’s doch alle doof und Mark Zuckerberg ist böse und überhaupt. Das ist übrigens eine klassische Internet-Krankheit, ähnlich wie das krampfhafte “Fake!”-Schreien bei jedem verdammten Youtube-Video. Ich habe ein Bisschen die Befürchtung, dass der Film bei diesen Menschen Öl ins Feuer ist, auch aufgrund der absurd guten Kritiken. Nun will ich weder Facebook noch Mark Zuckerberg hier groß verteidigen, aber dieser Artikel bei The Daily Beast ist dennoch sehr zu empfehlen: Autor David Kirkpatrick, der auch das Buch The Facebook Effect geschrieben hat, bietet darin seine Sichtweise darauf, was in The Social Network wahr ist, was fiktionalisiert, was komplett erfunden. Sowohl Zuckerberg als auch Saverin und Parker stehen danach in einem etwas anderen Licht. Ob diese Sichtweise korrekt ist, ist letztlich natürlich ebenso offen, aber wenigstens wirken die Akteure hier wie echte Menschen.

5 Reaktionen zu Leseempfehlung: What’s True in the Facebook Movie

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Dr. Borstel

1. October 2010 am 9:53 pm

Ich stehe absolut dazu, dass ich Facebook mag, und daran wird wohl auch der Film nicht viel ändern (auf den ich trotz deiner Kritik immer noch sehr gespannt bin). So oder so werde ich in den Artikel aber auf jeden Fall einmal reinschnuppern, danke dafür.

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David

20. October 2010 am 5:31 pm

Diese Hacker-Bewerbungsgespräche unter Einfluss von mehr Alkohol, als ich in einem Jahr trinken könnte, die waren bestimmt real. Ganz unqualifizierte Meinung von mir: ich fand den Film doof. Unrealisitsch, schlecht erzählt und miese Schauspieler. Jesse Eisenberg hat im Film ganze 3 Mal seine Gesichtsmuskeln angespannt, ich hab mitgezählt.

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Sebastian

20. October 2010 am 5:33 pm

Ach, Eisenberg fand ich echt gut. Aber toll ist der Film nicht, da haste Recht. Gibt’s da noch ein Review zu? Ich finde, den ganzen Hype-Texten muss was entgegengesetzt werden ;)

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David

20. October 2010 am 5:38 pm

Ja, kommt die Tage noch. Muss auch noch was zum Layton-Film schreiben… puh, Leben als Blogger ist hart :)

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David

23. October 2010 am 7:49 pm

Fertig #review

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